São Filipe   Ilha do Fogo

Reiseführer für die kapverdische Insel Fogo

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Das historische Zentrum von São Filipe - die Bila Baxo - erhält seinen typischen Charakter durch die vielen Patrizierhäuser der ehemaligen portugiesischen Kolonialmacht, die sobrados. Manche sind bereits renoviert, andere stehen am Rande des Verfalls und warten darauf, von einem Liebhaber entdeckt zu werden.

In der Stadt São Filipe leben ca. 9 000 Menschen. Damit ist sie die drittgrösste Stadt Cabo Verdes. Der Verwaltungsbezirk São Filipe umfaßt den südwestlichen Teil der Insel Fogo. Daneben gibt es noch die Bezirke Mosteiros im Norden der Insel und seit 2005 Santa Catarina im Osten. Zu diesem Bezirk gehört auch  die Kraterlandschaft Cha das Caldeiras.

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Am Vormittag ist São Filipe am lebendigsten. Das beginnt in der frühen Morgendämmerung mit dem Krähen der Hähne, die noch auf vielen Hinterhöfen ihr Regiment führen. Dann hört man die Kinder, die vielen kleinen Handwerksbetriebe und Geschäfte, die lojas und mercearias, öffnen ihre Pforten und der Handel auf dem Gemüsemarkt beginnt. Die Händlerinnen breiten ihre Waren aus, die Sammeltaxis - alugueres - aus den kleineren Ortschaften rund um São Filipe treffen ein und in den Straßen hinter dem Rathaus herrscht ein dichtes Gedränge.

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Auf den ersten Blick fällt die gepflegte Atmosphäre des centro historico von São Filipe ins Auge. Immer wieder sieht man Mitarbeiter der Stadtverwaltung damit beschäftigt, die Straßen zu reinigen und die vielen Grünanlagen zu wässern.

Der Mercado Municipal

São Filipe liegt im Südosten der kapverdischen Insel Fogo auf einem Plateau etwa 40 m über dem Atlantik. Unterhalb der Steilküste zieht sich ein ca. 4 km langer Strand - Fonte Bila - mit feinem schwarzen Sand in einem weiten Bogen um die Stadt.

Am späten Vormittag kommen dann die Fischer mit ihrem Fang zurück, der auf kürzestem Wege zum Mercado Municipal gebracht wird und dort sofort seine Käufer findet.

Auf zwei Wegen gelangt man von der Altstadt an den Strand, der nur wenig genutzt wird, ein paar Fischer mit ihren Booten und manchmal Jugendliche, die dort baden oder Fußball spielen. Manchmal ist die Brandung des Atlantik aber so stark, dass an Baden nicht zu denken ist.

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pescador

Zum Baden gibt es zwei Alternativen: ein Schwimmbad im Hotel Xaguate, dass mit Atlantikwasser gefüllt ist und eines ganz im Süden der Stadt am Rande der Ferienhausanlage Casas do Sol. Letzteres hat gechlortes Süßwasser.

Beide Schwimmbäder sind gepflegt und kosten Eintritt.

Im Laufe des Nachmittags tritt dann wieder eine kleinstädtische Beschaulichkeit ein, die Besucher aus dem Hinterland reisen ab, der Markt schließt seine Pforten und die Männer zieht es zum Oril- oder Kartenspielen in eine der vielen Bars. 

Blick auf die Nachbarinsel Brava

Blick auf das historische Zentrum

Im Vergleich zum Gemüsemarkt geht es auf der Sucupira, dem Kleidermarkt eher ruhig und gemütlich zu. Sie schliesst direkt an die Bila Baxo an und überbrückt die Schlucht, die in der Regenzeit das Wasser in den Atlantik leitet. Hier gibt es alles ausser Lebensmittel - auch Tücher mit afrikanischen Motiven und Souvenirs.

Das Casa da Memoria ist nicht nur ein Museum zur Stadtgeschichte (geöffnet Mi, Do, Fr 10.00 - 12.00Uhr), sondern auch ein Ort, an dem sich die Schweizerin Monique Widmer bemüht, sowohl Einheimische wie auch Touristen auf eine lebendige Art mit der Geschichte São Filipes und Fogos vertraut zu machen. Direkt daneben liegt das städtische Museum.

Der Besuch der katholischen Kirche bietet in der Nachmittagshitze nicht nur eine andächtige Stille sondern auch eine erfrischende Kühle. Sie wurde von 2004 bis 2007 renoviert und im März 2007 feierlich eingeweiht. Auch die Turmuhr wurde nach 50 Jahren in Stand gesetzt, hat ihre Funktion aber schon wieder eingestellt.

Auf der anderen Seite eines Taleinschnittes, der ribeira, liegt ein privater Friedhof, der von reichen Einwohnern eingerichtet wurde. In der einzelnen Grabstätte außerhalb liegt die Geliebte eines dieser Einwohner. Sie durfte nicht auf dem Friedhof bestattet werden, sollte aber für immer in seiner Nähe bleiben. So geht zumindest die Legende

Am Nachmittag begegnet man überall den Schülern des liceu. Das entspricht etwa dem deutschen Gymasium. Eine Schuluniform ist obligatorisch, so daß die Schüler nicht zu übersehen sind. Dieser “Schulbus” gehört allerdings der Vergangenheit an. Seit einigen Jahren findet der Transport hauptsächlich mit Kleinbussen statt.

Es kommt von Dezember bis März auch schon mal vor, dass die Reisepläne vom bruma secca durchkreuzt werden. Dann ist so viel feiner Staub aus der Sahara in der Luft, dass Flüge wegen der Sichtbehinderung verschoben werden müssen.

Als Alternative bietet sich die Schnellfähre Kriola an, die zwischen den Inseln Santiago, Fogo und Brava verkehrt. Informationen und Buchungen auf der website von CV Interilhas oder vor Ort bei den Reisebüros Qualitur oder Vista Verde.

 

Restaurants im Centro Histórico

Wenn sich mittags oder gegen Abend der Hunger regt, gibt es eine ganze Reihe von Alternativen. Hier eine Auswahl: im historischen Zentrum das Tropical, Sete Sois Sete Luas und die Fogo Lounge. Dann gibt es noch das Calerom etwas weiter oberhalb, das Seafood bei der katholischen Kirche, das Cape Cod am Presidio, das Arco Iris, das auch Hamburger serviert, die Pizzeria Adriano am Platz Cruz de Passos unter italienischer Leitung und eine Reihe von Kneipen, die für kleines Geld z.B. gegrillte Hähnchenteile anbieten.

Die Speisekarte ist oft umfangreicher, als das tatsächliche Angebot. Das hängt auch damit zusammen, dass das Ergebnis des Fischfangs und auch das Angebot auf dem Gemüsemarkt schwankt und sich die Küche bemüht, möglichst frische Produkte zu verarbeiten.

Fogo bei Sonnenuntergang

Die legendären “Bocaron”

Für Nachtschwärmer

Regelmäßig live-Musik mit Tanz gibt es am Wochenende im Tropical ab 23.00 Uhr. Auch andere Restaurants und Bars engagieren am Wochenende gelegentlich lokale Musikgruppen

Noch etwas später dröhnt Funana und Cabozouk aus der Disco neben der Altentagesstätte im Congresso III.

Wer die Möglichkeit hat, in den Tagen vor dem 1. Mai auf Fogo zu sein, kann das größte Volksfest der Insel miterleben, die Festas da Bandeira. Zu diesem Anlass kommen viele Emigranten nach São Filipe, um die Verwandschaft zu besuchen und die Stadt platzt aus allen Nähten.

Es gibt eine Vielzahl von Veranstaltungen von Pferderennen bis Hahnenkampf und in der Nacht treten nationale und internationale Musiker vor Tausenden von Zuschauern auf dem Presídio auf.

Und Karneval gibt es natürlich auch.

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Luftbild von São Filipe

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